Over the Border and back!

Es war für mich eine wichtige Erfahrung wie man psychotische Zustände überwindet.
Wie bei einer Phobie ist es wichtig, mit genau den Mitteln zu arbeiten vor denen man eine Phobie hat. In die Extreme gehen, und damit eine rote Linie überschreiten und damit eine Art Egaleinstellung zu erlangen, die einen Gelassenheit gibt und Sicherheit in der Unsicherheit.

So ist es Quasi mit allen Dingen… Es ist nicht die Scheißegaleinstellung eines Drogensüchtigen den nichts auf der Welt mehr angeht außer wie man seinen nächsten Trip bekommt…
Es ist wirklich eine wunderbare Gelassenheit.

So kann man das auch mit der Allgemeinangst machen vor dem Weltuntergang oder Krieg.

Also ich bin dafür auf die Mahnwache gegangen und habe meine Angst überwunden in dem ich mich Extrem in sie hineingesteigert habe. Viele Leute verrückt gemacht habe mit meinem Hiobsbotschaften und alle möglichen Angstkäufe gemacht habe…

Alles was ich aus Angst gemacht habe, war grundsätzlich hirnlos… aber ich habe die Angst damit überwunden und eine herrliche Scheißegaleinstellung dazu bekommen.

Gut ich habe nachdem ich einen klaren Kopf hatte, trotzdem weiter an meiner Unabhängigkeit vom System gearbeitet… aber ich weiß nun das ich über Paranoia schieben, andere Leute verrückt machen, und medial wie auch auf der Straße herumblöcken über bevorstehende Kriege nichts erreiche… nichts für mich, nichts für andere… es war schon verschwendete Zeit.. wenn es so etwas geben würde… denn nein auch daraus habe ich gelernt, also keine verschwendete Zeit. Vielleicht verschwendet um unserer Welt wirklich zu helfen? Denn ehrlich gesagt, das bei dem wir uns über die politischen Zustände und Machthaber aufregen und mit den Fingern zeigen hat ja nichts verändert, außer das wir die eigene Schuld abgegeben haben an andere.
Es ist wie das Kritisieren eines Theaterstückes… und? Wird es deshalb umgeschrieben?

Ich lebe mein Leben nicht den Tod oder die Angst und ich erfreue mich am Leben. Der Tod kommt früher oder später. Ich versuche mein Leben so zu leben das ich zum einen gut leben kann, zum anderen meinen Lebensraum beachte, schätze und auch gut behandel.

Ich versuche nicht mehr mit den Finger auf andere zu zeigen… denn das was mir auffällt trage ich selbst in mir, und das was da passiert habe ich durch mein Verhalten und Konsum selbst in Auftrag gegeben. Ich kann mich nicht da herausziehen.. ich kann nur im kleinen an mir selbst etwas verändern, damit etwas verändert wird. Missis Meta

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